zeugen jehovas singlebörse vergleich  Stundenschwimmen 20:17 - Vetschau auf dem Treppchen

zeugen jehovas singlebörse kostenlos Bis zum Schluss haben alle darum gebangt, ob das 20:17 Stundenschwimmen überhaupt stattfinden kann, nachdem es am Donnerstag und Freitag nicht gerade nach Badewetter ausgesehen hat. Doch die Vetschauer, die es sich fest vorgenommen hatten mitzuwirken, haben nur hören wollen, dass wir durchziehen. Und wie wir durchgezogen haben!
Bei nächtlichen 17°C Luft- und 21°C Wassertemperaturen fiel der Startschuss. Pünktlich um 0:00 Uhr sprang auch in diesem Jahr Bürgermeister Bengt Kanzler ins Wasser, begleitet von vielen schwimmwütigen Vetschauern.
Ein wenig Stundenschwimmen-Lokalprominenz schwamm für Vetschau in diesem Jahr auch mit: Frank Böttner, der „Erfinder des Stundenschwimmens“, und Michael Klinkmüller. Beide gehörten einmal zu unseren Konkurrenten, als Vetschau 2011 das erste Mal das Stundenschwimmen durchführte und die dritte Teilnehmerstadt neben Calau und Luckau wurde.

Der diesjährige Schwimmwettbewerb war wohl der spannendste seit Jahren für alle. Ständig wechselte es sich in der Platzierung ab. Die Abweichungen zwischen den teilnehmenden Kommunen waren manchmal nur wenige Meter. Im Wasser wurde geschwommen, als gäbe es kein Morgen und am Beckenrand wurde mitgefiebert. Von Anfang an war das Becken mit durchgehend 12 Schwimmern belegt. Die sonst so kritischen Zeiten waren überbrückt. Doch dann passierte es! Zwischen ca. 6:00 und 7:00 Uhr waren nur noch acht Schwimmer im Becken! Was tun? Jeder überlegte, postete, schrieb SMS an Freunde und Bekannte, versuchte Leute zu mobilisieren. Die Mühe hatte sich gelohnt und es lief wieder wie am Schnürchen. Zwischendurch haben wir uns ein paar frische Schwimmer gewünscht, dann wiederrum gab es auch wieder eine Warteschlange. Aber für Vetschau hätte es kaum besser laufen können. Dafür, dass in diesem Jahr lediglich 180 Teilnehmer zu verzeichnen waren (zum Vergleich: 2016 waren es 231) und das Wetter weniger auf unserer Seite war, haben wir diesmal irgendetwas richtig gemacht. Vielleicht war es die tolle Atmosphäre, das Miteinander im Sommerbad? Vielleicht die Hoffnung, sich zum vergangenen Jahr zu verbessern? Oder die Angst vor einem erneuten letzten Platz? Was auch immer es war, es hat gezeigt, dass alles möglich ist.

Das Stundenschwimmen in Vetschau war in diesem Jahr mal wieder eine richtige Familiensportveranstaltung. Jung und Alt kämpften für die gleiche Sache. Schwimmer wie der 12jährige Max Roblick, der im Becken insgesamt 10 km zurücklegte, gingen für Vetschau bis an ihre Grenzen. Aber auch Lea Kubitz war nicht zu verachten. Die 9jährige ist nicht nur eine taffe Schwimmerin, sondern entpuppte sich als eine klasse Organisatorin unter den Bahnenzählern und koordinierte selbstbewusst und völlig selbstverständlich das Geschehen im Wasser.
Elly Budich und Gisela Schlag gehören wohl nicht nur zu den ältesten Teilnehmern in Vetschau, sondern auch zu den Stammgästen im Sommerbad. Jedes Jahr aufs Neue unterstützen sie gerne und völlig selbstverständlich den Wettkampf.

Würde man beim Stundenschwimmen einen Preis für die am weitesten angereisten ausloben, so wäre es sie Familie Hoffmann aus Reykjavik in diesem Jahr, auch wenn das Stundenschwimmen selbst nicht der Grund für die Reise nach Vetschau war.

Der Wettkampf war hart, aber fair. In den letzten Minuten wurde gebangt. Ist Vetschau noch auf Platz 2? Hat uns Finsterwalde eingeholt? Womöglich hat Altdöbern auch noch mal so richtig Gas gegeben? Fest stand nur: Wir sind definitiv kein Schlusslicht!
Die Zahlen von Finsterwalde erschienen auf dem Bildschirm... okay, eingeholt. Aber es bestand noch Hoffnung auf Platz 3. Altdöbern hatte es besonders spannend gemacht und eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, um die Zahlen im Internet einzustellen. Doch dann das Aufatmen: Vetschau steht mit auf dem Treppchen! Ein wohlverdienter 3. Platz! Danke an alle Teilnehmer – es war eine tolle Veranstaltung!

Das Ergebnis zeigt, dass alles möglich ist. Wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen und das Miteinander funktioniert, dann gelingt Vetschau auch das, was zuvor unmöglich schien.